Satzung für “ Dieburger Musikanten 1960 e.V. 

§1 Name, Sitz und Zweck

  1. Der Verein führt den Namen: „Dieburger Musikanten 1960 e.V.“
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.
  3. Sitz des Vereins ist die Stadt Dieburg.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 ZWECK UND GEMEINNÜTZIGKEIT

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Pflege und Förderung der Musik.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

 § 3 MITGLIEDSCHAFT

Der Verein führt als Mitglieder

  1. ordentliche Mitglieder (ab dem 18. Lebensjahr)
  2. Kinder (bis zur Vollendung des 13. Lebensjahr)
  3. Jugendliche (14‑17 Jahre)
  4. Ehrenmitglieder

Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion werden. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Jugendliche im Alter unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter aufgenommen werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Der Vorstand entscheidet über die Ehrenmitgliedschaft.

§4 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern des Vereins werden Beiträge erhoben, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden.

 

§5 Beendigung der Mitgliedschaft 

Der Austritt steht dem Mitglied frei. Die Mitgliedschaft kann nur durch eingeschriebenen Brief, mit einer Frist von einem Monat zum Ablauf des Geschäftsjahres, gekündigt werden.

  1. Diese Kündigung ist dem Vorstand zuzustellen. Ein Mitglied kann durch Beschluss   des Vorstandes mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen    werden, sofern ein wichtiger Grund vorliegt (Verstoß gegen die Satzung, Beschlüsse des Vereins, unehrenhaftes Verhalten).
  2. Mit dem Beschluss über den Ausschluss gilt die Mitgliedschaft als beendet. Das ausgeschlossene Mitglied hat bis zu diesem Zeitpunkt voll und ganz seine Verpflichtungen dem Verein gegenüber zu erfüllen.
  3. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

§6 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung 

§7 Der Vorstand

Der Vorstand bestehend aus:

  1. Dem Vorsitzenden
  2. Dem stellvertretenden Vorsitzenden
  3. Dem Schriftführer
  4. Dem Schatzmeister
  5. Dem Zeugwart
  6. Aus mindestens 3 Beisitzern, die entsprechend der Mitgliederzahl des Vereins, wobei auf je oder restlich angefangene 100 Mitglieder je ein Beisitzer entfallen, erweitert werden kann. Die maximale Anzahl der Beisitzer ist jedoch auf maximal 8 begrenzt.

Die gesetzlichen Vertreter des Vereins – § 26 BGB – sind der Vorsitzende und dessen     Stellvertreter. Sie sind gesamthandlungsberechtigt. Den Vorstand wählt die Mitgliederversammlung auf 2 Jahre. Er führt die Geschäfte nach Ablauf der Frist weiter, sofern eine Neuwahl bis zum Ablauf der Amtszeit noch nicht  stattgefunden hat. Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.

§8 Kassenprüfer/innen

Die Jahreshauptversammlung wählt auf Dauer von jeweils zwei Jahren zeitversetzt zwei Kassenprüfer, deren Aufgabe es ist, die Jahresrechnung und deren Gesamtergebnis auf Einnahmen und Ausgaben hin zu überprüfen.

Die Stellung des Kassenprüfers ist unabhängig. Sie gehören nicht dem Vorstand an.

§9 Mitgliederversammlung

Innerhalb eines Jahres muss mindestens eine ordentliche Hauptversammlung             (Mitgliederversammlung aller Mitglieder) stattfinden, und zwar im 1. Quartal des    darauffolgenden Kalenderjahres. Sie wird durch den Vorstand 4 Wochen vorher, durch       Veröffentlichung im „Dieburger Anzeiger“ oder schriftlich einberufen. Sie hat folgende        Aufgaben:

Jährlich:

Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts über die zurückliegende Amtszeit des Vorstandes.

Alle 2 Jahre

  1. Wahl des Versammlungsleiters
  2. Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts über die zurückliegende Amtszeit des Vorstandes.
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl des neuen Vorstandes
  5. Wahl der Kassenprüfer

Beschlüsse bedürfen der Beurkundung. Sie müssen von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet sein.

§10 Sonderausschüsse

Der Vorstand kann Sonderausschüsse bestehend aus Mitgliedern zur Vorbereitung und    Durchführung von Veranstaltungen und ähnlichem bilden.

§11 Abstimmung

Sofern das Gesetz oder die Satzung nicht entgegenstehen, werden alle Beschlüsse mit   einfacher Mehrheit der erschienen Mitglieder wirksam. Juristische Personen können einen Bevollmächtigten entsenden. Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so müssen      mindestens 5 Mitglieder einen entsprechenden Antrag stellen. Auch der Versammlungsleiter kann bestimmen, dass eine Abstimmung geheim erfolgen soll. Wahlen müssen geheim   durchgeführt werden.

§12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Eine außerordentliche Versammlung muss von Ihm einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mit begründetem Antrag 10 v.H. aller Mitglieder  sie verlangen.

§13 Satzung

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 75 v.H. der erschienenen Mitglieder.

Wenn innerhalb des Vereins Ereignisse eintreten, worüber in den gegenwärtigen Satzungen keine oder nicht genügende Aufklärung enthalten ist, unterliegt die Sache der Entscheidung des Vorstandes, in Sonderfällen der Entscheidung der Mitgliederversammlung.

§14 Vertretung und Beschlussfassung

Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt mit absoluter Mehrheit.

Kein Vorstandsmitglied kann in eigener Sache stimmen.

Zur Abgabe von Willenserklärungen gegenüber dem Verein genügt die Erklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied.

§15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn 80 v.H. der anwesenden Mitglieder auf der Hauptversammlung zustimmen. Der Beschluss über die Auflösung kann nur erfolgen, wenn mindestens 75 v.H. aller Mitglieder anwesend sind. Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das gesamte Vereinsvermögen an die Stadt Dieburg, die unmittelbar und ausschließlich für kulturelle oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

§16 Gerichtsstand

Für die Rechtsprechung in allen Vereinsangelegenheiten ist der Gerichtsstand Dieburg

Dieburg, den 23. November 2010